Hausgemachte Köstlichkeiten,
die das Besondere bewahren.

Edelhof – der Name klingt nach einem Märchen, aber die wahre Geschichte ist fast noch schöner. In der bäuerlichen Landschaft am Rande des Harzes steht das denkmalgeschützte Gutshaus, ein Fachwerkbau aus dem Jahr 1514. Seit vier Generationen ist das Anwesen im Familienbesitz. Zum Edelhof gehören ein Hofgarten und die idyllischen Streuobstwiesen in den umliegenden Naturschutzgebieten. Dort wachsen so wunderbare alte Apfelsorten wie Schöner von Nordhausen, Laxton Superb und Pfirsichroter Sommerapfel. Gemeinsam mit Freunden und Gleichgesinnten widmen wir uns seit einigen Jahren als Nebenerwerbslandwirte diesen alten Bäumen und der geschmacklichen Vielfalt ihrer Früchte und stellen Edelbrände, Obstgelees; Chutneys und Saft aus den regionalen Obstsorten her.

Den Schatz der Aromen erhalten

Der süß-würzige Duft des Schönen von Nordhausen, der fast ein wenig an rotes Weingummi erinnert, die milde Säure des Augustapfels oder die feinen Nuancen von Honig und Karamell, die beim Gravensteiner anklingen: Wer einmal die subtilen Aromen der regionalen Sorten kennengelernt hat, wird sie und ihre Einzigartigkeit zu schätzen wissen.

Um diesen Schatz in seiner Vielfalt zu erhalten, verarbeiten wir die Früchte sortenrein und nach alten Hausrezepten. Unsere Gelees werden in traditionellen Kupfertöpfen eingekocht, zum Entsaften nutzen wir feine Baumwolltücher und beim Brand verwenden wir nur das aromatische qualitativ hochwertige Herzstück des Mittellaufs.
Es liegt auf der Hand, dass unsere Köstlichkeiten deshalb nur in kleinen Mengen produziert werden können. 21 reinsortige Apfelgelees und 12 verschiedene Edelbrände gibt es mittlerweile von Edelhof 1514, aber alle in kleinen, feinen und limitierten Editionen.

Ohne Schöner von Nordhausen, Gravensteiner, Laxton Superb oder Goldparmäne würde der Welt des Genießens ein Stück Vielfalt fehlen.

Heike Siegert

Unsere Ernte liegt in den besten Händen. In den Händen der Natur.

Auf unseren Streuobstwiesen lebt, wächst und gedeiht noch so viel mehr als Obstbäume. Mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten sind in diesem Biotop beheimatet. Hier findet man Spitzwegerich, wolliges Honiggras, wilde Stiefmütterchen, Sauerampfer oder Wiesenkümmel.

Für Feldspitzmaus, Steinmarder, Mauswiesel, Dachs und Igel sind die Streuobstwiese Jagdrevier und Lebensraum. Turmfalken, Rotmilane und Mäusebussarde nutzen unsere alten Birnbäume und Zwetschgen gerne als Ansitz bei der Jagd.
In unserer Benjeshecke – das ist aufgeschichtetes Altholz mit Baumschnitt – und im Stammbereich leben viele Käfer, in unseren Insektenhotels Wildbienen, Wiesen- und Steinhummeln und seltene Holzwespen. Die Honigbienen unseres Imkers von nebenan sammeln bei uns Nektar. Auf einer unserer Streuobstwiesen weiden Kamerun-Schafe die Krautschicht ab.

Der ökologische Gedanke und die Erhaltung dieses Biotops sind uns sehr wichtig. Wir düngen lediglich mit dem Dung der Schafe, die bei uns weiden. Deshalb und wegen der für die Region typischen Gipskarstböden sind die Wiesen relativ nährstoffarm. Die Bäume müssen sich die Mineralien, Nährstoffe und teilweise das Wasser „erkämpfen“. Von Jahr zu Jahr tragen unsere Bäume unterschiedlich. Allein die Natur bestimmt, wie viel des aromatischen Obstes wir ernten können. Bei Edelhof1514 geht es aber uns auch nicht um maximale Erträge. Wir wollen die alten Sorten erhalten und daraus Produkte von besonderer Qualität und mit einzigartigem Geschmack herstellen.

Wir wollen jene alten Sorten, die verdrängt und vergessen wurden, erhalten und ihren wunderbaren Geschmacksnuancen eine Bühne bieten.

Christoph Siegert

Appetit bekommen?